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EPS Dämmung: Eigenschaften, Einsatzbereiche und Expertenhilfe

Was macht EPS so attraktiv für Dämmungsprojekte? Wir beleuchten die Eigenschaften, die Einsatzbereiche und geben Tipps, wann es sinnvoll ist.

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In der Schweiz ist die Wahl des richtigen Dämmmaterials für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ein wichtiges Thema. Eines der beliebtesten Materialien hierfür ist EPS, auch bekannt als Expandiertes Polystyrol.

Doch was macht EPS so attraktiv für Dämmungsprojekte? In diesem Artikel beleuchten wir die Eigenschaften, die Einsatzbereiche und geben Tipps, wann es sinnvoll ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bleiben Sie also dran.

Was ist eine EPS-Dämmung?

EPS, expandiertes Polystyrol, ist ein leichtes, aber stabiles synthetisches Dämmmaterial und ist unter dem alltäglichen Begriff Styropor bekannt. Dieser leichte Schaumstoff wird in Platten-Form zur Dämmung eingesetzt. Die Dämmplatten bestehen aus kleinen, expandierten Polystyrol-Kügelchen, die Luft einschliessen und so eine hervorragende Isolationsleistung bieten.

EPS Dämmung Material

Diese Eigenschaft macht EPS zu einem weit verbreiteten Dämmmaterial in der Kern-, Fassaden- oder Estrichdämmung. Um Wärme im Winter zu speichern und im Sommer das Haus kühl zu halten. Doch wie genau funktioniert das, und warum ist EPS eine so beliebte Wahl?

Eigenschaften der EPS-Dämmung

EPS ist ein vielseitiger Dämmstoff, der häufig eingesetzt wird. Um eine fundierte Entscheidung über seine Verwendung treffen zu können, ist es wichtig, einen umfassenden Überblick über seine wesentlichen technischen Eigenschaften zu haben.

Im Folgenden werden die Schlüsseleigenschaften der EPS-Dämmung im Detail betrachtet, um ein klares Bild ihrer Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten zu vermitteln:

  • Wärmedämmung: EPS ist effektiv in der Wärmeisolierung, da es die Luft einschliesst und so Wärmeverluste minimiert. Dies führt zu einer verbesserten Energieeffizienz in Gebäuden. Jedoch ist es nicht das effizienteste Material auf dem Markt, besonders im Vergleich zu neueren, fortschrittlicheren Dämmstoffen.

  • Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert): EPS liegt bei 0,03 W/mk. Insgesamt liegen Dämmmaterialien zwischen 0,025 und 0,04 W/mk. Es gilt: je geringer desto besser.

  • Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert): Um den von der Energieeinsparverordnung vorgegebenen U-Wert von 0,24 W/(m²K) zu erfüllen, muss die EPS eine Dämmdicke von 14 cm aufweisen. Je dicker die Dämmplatte, desto geringer der U-Wert und desto besser der Dämmeffekt.

  • Druckstabilität: EPS ist druckfest und behält seine Form unter Belastung. Allerdings kann es bei sehr hohen Belastungen oder über längere Zeiträume an Stabilität verlieren, was es weniger geeignet für extrem beanspruchte Bereiche macht.

  • Hitzeschutz und Brandschutz: In seiner Standardform ist EPS entflammbar, was ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Es gibt brandschutzbehandelte Varianten, aber diese können teurer sein und bieten immer noch nicht den das gleiche Brandverhalten wie nicht brennbare Dämmmaterialien.

  • Feuchtigkeitsregulierung: EPS ist resistent gegen Feuchtigkeit, was die Bildung von Schimmel und Feuchtigkeitsschäden reduziert. Es kann jedoch bei längerer Wassereinwirkung Feuchtigkeit aufnehmen, was seine Dämmeigenschaften beeinträchtigen kann.

  • Langlebigkeit: EPS ist langlebig und behält über viele Jahre seine Dämmeigenschaften. Allerdings kann es im Laufe der Zeit herunterstufen, besonders wenn es UV-Strahlung oder chemischen Einflüssen ausgesetzt ist.

Insgesamt bietet EPS eine Reihe von Vorteilen, aber es ist wichtig, seine Grenzen und potenziellen Schwächen zu berücksichtigen. Für die meisten Anwendungen kann es eine kosteneffiziente und praktische Lösung sein, doch es gibt Situationen, in denen alternative Dämmstoffe eine bessere Wahl sein könnten.

Warum EPS Dämmung wählen? Vor- und Nachteile

Wenn Sie sich für EPS als Dämmmaterial entscheiden, ist es wichtig deren Vor- und Nachteile zu kennen. EPS, bekannt für seine Leichtigkeit und Effizienz, bringt sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich.

Vorteile von EPS-Dämmung:
  • Vielseitige Einsetzbarkeit: EPS-Platten sind bei vielen Dämmprojekten eine praktische Option, von Fassadendämmung bis hin zur Keller-Isolierung und Perimeterdämmung.

  • Kosteneffizienz: EPS ist preisgünstig sowohl in der Anschaffung als auch in der Installation.

  • Gute Dämmeigenschaften: Bietet durch seine Wärmedämmeigenschaften effektive Isolation, was zu Energieeinsparungen führt.

  • Leichte Handhabung: Einfach zu transportieren und zu installieren, geeignet für DIY-Projekte.

  • Gesundheitsverträglichkeit: EPS gibt keine toxischen Stoffe an die Umwelt ab.

Nachteile von EPS-Dämmung:
  • Geringe Nachhaltigkeit: Als Erdölprodukt sind die Ressourcen für EPS begrenzt und die CO2-Emissionen bei der Herstellung problematisch.

  • Brandschutz: Trotz Verbesserungen bleibt das Risiko einer starken Qualmentwicklung und Freisetzung giftiger Gase im Brandfall.

  • Entsorgungsproblematik: Als Sondermüll klassifiziert, wenn mit bestimmten Flammschutzmitteln behandelt.

  • Feuchtigkeitsprobleme: Mangelnde Atmungsaktivität kann zu Feuchtigkeitsbildung führen.

EPS ist eine gängige Wahl für viele Dämmungsprojekte, insbesondere aufgrund seiner Kosteneffizienz und einfachen Handhabung. Jedoch ist es wichtig, die langfristigen Umweltaspekte sowie die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts zu berücksichtigen.

Einsatzbereiche von EPS Dämmung

Die auf Polystyrol basierende Dämmung ist dank ihrer Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Baubranche weit verbreitet. Aber wo genau lässt sich EPS am besten einsetzen, und in welchen Situationen sollten Sie eher nach Alternativen Ausschau halten? Die Beantwortung dieser Fragen ist entscheidend, um die Wirksamkeit und Langlebigkeit Ihrer Dämmung zu maximieren.

Wo Sie EPS-Dämmung sinnvoll einsetzen können

EPS zeigt seine Stärken in zahlreichen Anwendungen. Besonders effektiv ist es in folgenden Bereichen:

  • Wand- und Fassadendämmung: Hier bietet EPS eine solide Wärmeisolierung für die Gebäudehülle oder Fassade und kann leicht auf bestehende oder neue Strukturen aufgebracht werden.

  • Dachdämmung: Unter Dächern sorgt EPS für eine zuverlässige Temperaturregulierung, was besonders in Dachgeschosswohnungen von Vorteil ist.

  • Boden- und Kellerdämmung: Im Estrich- oder Kellerbereich, wo Feuchtigkeitsresistenz wichtig ist, erweist sich EPS als robuste Wahl.

  • Perimeterdämmung: Bei der Aussendämmung von Fundamenten bietet EPS einen guten Schutz vor Umwelteinflüssen, solange es nicht ständigem Wasserkontakt ausgesetzt ist.

Wo Sie EPS-Dämmung eher nicht einsetzen sollten

Es gibt jedoch auch Szenarien, in denen die EPS-Dämmplatte nicht die ideale Wahl darstellt:

  • Bereiche mit hohem Feuchtigkeitsaufkommen: Obwohl EPS feuchtigkeitsresistent ist, kann es bei längerem Kontakt mit Wasser seine Dämmeigenschaften verlieren.

  • Projekte, bei denen Nachhaltigkeit im Vordergrund steht: Aufgrund seiner Herstellung aus Erdöl und begrenzten Recyclingmöglichkeiten ist EPS nicht die umweltfreundlichste Option.

  • Extrem hohe Belastungsbereiche: In Bereichen, die extremen Belastungen ausgesetzt sind, kann die Druckfestigkeit von EPS unzureichend sein.

  • Orte mit starker UV-Exposition: Langfristige UV-Strahlung kann die Struktur von EPS beeinträchtigen und zu einem vorzeitigen Abbau führen.

Die Kenntnis dieser spezifischen Einsatzbereiche und Einschränkungen von EPS ist entscheidend, um eine effektive und langlebige Dämmung zu gewährleisten. Während EPS in vielen Fällen eine praktische und kosteneffiziente Lösung bietet, ist es wichtig, die individuellen Anforderungen Ihres Projekts zu berücksichtigen und gegebenenfalls nach alternativen Dämmstoffen zu suchen.

Preis EPS Dämmung: Kostenübersicht

Bei der Planung eines Dämmprojekts ist das Budget ein entscheidender Faktor. EPS-Dämmung, bekannt für ihre Kosteneffizienz, bietet eine attraktive Preisgestaltung, aber die genauen Kosten können je nach Projekt variieren.

Die Kosten für EPS-Dämmung liegen in der Regel zwischen CHF 20 und CHF 40 pro Quadratmeter. Die genauen Kosten sind jedoch von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig:

  • Materialqualität und -dichte: Höhere Dichten und Qualitäten von EPS sind in der Regel teurer.

  • Regionale Preisschwankungen: Abhängig vom Standort können Material- und Arbeitskosten variieren.

  • Zusätzliche Behandlungen: Brandschutzbehandlungen oder spezielle Beschichtungen können den Preis erhöhen.

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Nehmen wir als Beispiel die energetische Sanierung eines Einfamilienhauses in der Schweiz. Bei einer durchschnittlichen Hausgrösse von 150 Quadratmetern und der Annahme, dass alle Aussenwände mit EPS-Dämmplatten gedämmt werden sollen, können wir folgende Rechnung aufstellen:

  • Fläche für die Dämmung: 150 m²

  • Kosten pro Quadratmeter: Durchschnittlich CHF 30

  • Gesamtkosten für Material: 150 m² x CHF 30 = CHF 4.500

Zu diesen Materialkosten kommen noch die Kosten für die Installation hinzu, die je nach Komplexität der Arbeiten und den regionalen Arbeitskosten variieren können. Ein realistischer Gesamtpreis, einschliesslich Installation, könnte sich daher auf etwa CHF 6.000 bis CHF 8.000 belaufen.

Diese Beispielrechnung bietet einen groben Überblick, es ist jedoch wichtig, individuelle Angebote einzuholen, um genaue Kostenschätzungen für Ihr spezifisches Projekt zu erhalten.

Tipps für EPS-Dämmung: hierauf sollten Sie achten

EPS-Dämmplatten gehören zu den wenigen Dämmmaterialien, die sich zur eigenständigen Anbringung eignen. Wenn Sie sich hierfür entscheiden, möchten wir Ihnen ein paar Dinge mit auf den Weg geben. Die Qualität des Materials ist entscheidend – nicht alle EPS-Platten sind gleich. Und vergessen Sie nicht die Sicherheitsmassnahmen: Schutzbrille und Handschuhe sind ein Muss, um sich während der Arbeit zu schützen.

EPS Dämmung montieren

Hier sind drei essenzielle Tipps, die Sie beachten sollten, um die bestmöglichen Ergebnisse mit Ihrer EPS-Dämmung zu erzielen:

  • Richtige Vorbereitung der Oberflächen: Stellen Sie sicher, dass die Oberflächen, auf die die EPS-Platten aufgebracht werden, sauber, trocken und eben sind. Entfernen Sie alle Verunreinigungen wie Staub, Schmutz oder lose Teile, um eine optimale Haftung zu gewährleisten.

  • Sorgfältige Installation und Vermeidung von Wärmebrücken: Achten Sie darauf, dass die EPS-Platten eng aneinanderliegen, um Wärmebrücken zu vermeiden. Überlappende Fugen und Lücken können die Dämmwirkung erheblich reduzieren, daher ist Präzision bei der Installation gefragt.

  • Berücksichtigung von Dehnungsfugen: EPS kann sich bei Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen. Es ist wichtig, Dehnungsfugen zu berücksichtigen, um Risse oder Verformungen im Material zu verhindern. Planen Sie Dehnungsfugen insbesondere bei grösseren Flächen und an Gebäudeteilen, die stärkeren Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie die Effizienz und Langlebigkeit Ihrer EPS-Dämmung sicherstellen. Eine fachgerechte Installation ist unerlässlich, um die maximale Leistung zu erzielen.

In bestimmten Situationen kann Expertenhilfe sehr hilfreich sein. Beispielsweise bei komplexen Gebäudestrukturen, in Feuchtgebieten oder wenn spezielle Brandschutzanforderungen erfüllt werden müssen, ist es ratsam, Fachleute zu konsultieren. Professionelle Handwerker können nicht nur eine sachgerechte Installation gewährleisten, sondern bieten auch wertvolle Beratung zur Optimierung Ihrer Dämmung.

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Alternativen für EPS-Isolation

Obwohl EPS-Dämmung für viele Projekte geeignet ist, gibt es Situationen, in denen die Anwendung anderer Dämmmaterialien besser passen könnte. Hier stellen wir zwei Alternativen zu EPS vor, die jeweils ihre eigenen Vorteile bieten:

  • Zellulose-Isolierung: Diese umweltfreundliche Option wird aus recyceltem Papier hergestellt. Sie bietet nicht nur eine hervorragende Wärmedämmung, sondern auch verbesserten Schallschutz und ist durch Brandschutzbehandlungen schwer entflammbar.

  • XPS (Extrudiertes Polystyrol): Für Bereiche, die einer höheren Belastung ausgesetzt sind, ist XPS eine robustere Wahl. Es absorbiert weniger Feuchtigkeit, was es ideal für feuchte Umgebungen macht, und seine Struktur bleibt länger stabil und effizient in der Wärmeisolierung.

Zellulose ist eine grossartige Wahl für umweltbewusste Projekte, während XPS sich durch seine Robustheit und Feuchtigkeitsresistenz auszeichnet. Die Wahl des Dämmstoffs sollte immer unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen Ihres Projekts erfolgen.

Fazit

EPS-Dämmung ist eine vielseitige und kostengünstige Lösung, die für viele Dämmungsprojekte in der Schweiz geeignet ist. Sie bietet gute Wärmedämmung, ist leicht zu verarbeiten und für verschiedenste Anwendungen einsetzbar. Allerdings sollte man auch die umweltbezogenen Nachteile und die Einschränkungen in Bezug auf Brandschutz und Langlebigkeit beachten.

Bei Unsicherheiten oder komplexen Projekten ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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