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Rasenpflege im Frühling: Tipps & Tricks für einen grünen Rasen

Entdecken Sie unsere Experten-Tipps zur Rasenpflege im Frühling, um nach dem Winter einen dichten, grünen Rasen zu erhalten.

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7 min Lesezeit

Damit Pflanzen wachsen und gedeihen können, benötigen sie die richtige Pflege. Möchten Sie sich an einer gepflegten Grünfläche erfreuen, dann müssen Sie Ihren Rasen auch dementsprechend pflegen. Ihn in gewissen Abständen zu giessen, reicht hierfür aber bei Weitem nicht aus.

Fragen Sie sich gerade, wie Sie Ihre Rasenflächen nach einem langen Winter wieder ergrünen lassen können? Dann sind Sie hier genau richtig.

Im folgenden Artikel erhalten Sie wertvolle Tipps und erfahren alles, was Sie zum Thema „Rasenpflege im Frühjahr“ wissen müssen. So sind wunderschöne, dichte und sattgrüne Rasenflächen garantiert.

Wann ist die richtige Zeit, um mit der Rasenpflege im Frühling zu beginnen?

Die beste Zeit, um mit der Pflege Ihres Rasens zu beginnen, ist Ende März bis Anfang April. In dieser Jahreszeit liegt der Winter endlich hinter uns und mit Schnee ist, wenn das Wetter nicht verrücktspielt, nicht mehr zu rechnen. Auch die Temperaturen fallen nicht mehr unter den Nullpunkt.

Deswegen ist es ratsam, nicht schon früher die ersten Schritte in die Wege zu leiten, da die Rasenfläche aufgrund der Witterungsverhältnisse noch viel zu empfindlich wäre.

Rasenpflege: So bereiten Sie Ihren Rasen auf die neue Saison vor!

Sind die Wintermonate vorbei und der Schnee ist geschmolzen, können Sie Ihre Grünflächen auf die kommende Saison vorbereiten. Schnee belastet Ihren Rasen indem er ihn mit zu viel Nässe strapaziert und zusätzlich die Luft zum Atmen nimmt. 

Als Erstes können Sie damit beginnen, den Rasen mit Hilfe einer Harke von herumliegenden Ästen, Zweigen und verwaistem Laub zu befreien. Steht kein Frost mehr an, steht mit Anfang der Wuchsperiode der erste Rasenschnitt an.

Das ist aber nur notwendig, wenn die Halme länger sind als sieben Zentimeter. Damit die Sonne das Grün nicht austrocknet, ist das gesamte Jahr über eine Länge von ca fünf Zentimetern optimal.

Aber nicht nur die Hitze der Sonne kann einem zu kurzen Rasen zu schaffen machen. Stellt man seinen Rasenmäher zu niedrig ein, kann man beim Rasenmähen ebenfalls die Wurzeln beschädigen. Die Folge: Braune Flecken und übernatürlich viel Unkraut wie Löwenzahn, Hornklee oder auch Moos, das in der gesamten Rasenfläche wuchert.

  • Darum unser Tipp: Mähen Sie Ihren Rasen in regelmässigen Abständen und achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht zu kurz schneiden. Wenig Abschnitt können Sie dann geruhsam liegen lassen. Mussten Sie etwas mehr abmähen, dann sollten Sie den Rasenschnitt entweder auffangen oder im Nachhinein mit einem Rechen zusammenharken. Dadurch verhindern Sie, dass dem Rasen zu viel Licht genommen wird, welches die Gräser für einen gleichmässigen Wuchs benötigen.

rasen mähen

Welche Arbeitsschritte gehören zur Rasenpflege im Frühjahr mit dazu?

Im ersten Schritt sollten Sie Moos und abgestorbene Halme aus Ihrem Rasen entfernen. Nutzen Sie hierfür einen Rechen. Damit schaffen Sie eine perfekte Basis, damit Ihr gebeutelter Rasen wieder kräftig nachwachsen kann. Danach können Sie mit folgenden Schritten beginnen:

1. Rasen kalken

Dieser Schritt in der Rasenpflege ist nur notwendig, wenn das Erdreich übersäuert ist. Ist dies der Fall, müssen Sie Ihren Boden kalken, da Ihr Rasen sich ansonsten nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgen kann. Bevor Sie also blindlings loslegen, sollten Sie vorweg eine Bodenanalyse durchführen. Um den pH-Wert des Bodens zu bestimmen, benötigen Sie einen speziellen Test, den Sie in jedem gut sortierten Gartencenter kaufen können.

Zwischen dem Kalken und dem Düngen sollten mindestens sechs bis acht Wochen liegen. Somit gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Entweder kalken Sie Ihren Rasen bereits im Herbst oder aber im Februar. 

Jedoch ist diese Massnahme nur unter frostfreien Bedingungen sinnvoll. Da wir aber noch nicht erahnen können, welche Temperaturen uns im zweiten Monat des kommenden Jahres erwarten, empfehlen wir Ihnen, das Kalken Ihres Rasens immer als letzten Schritt im Herbst durchzuführen.

2. Rasen mähen

Mähen Sie Ihren Rasen und schneiden Sie ihn auf eine einheitliche Länge. Achten Sie jedoch darauf, dass die Rasengräser nicht zu kurz werden. Sollten Sie im vergangenen Herbst bereits gemäht haben und Ihr Rasen ist danach nicht mehr sonderlich gewachsen, können Sie diesen Schritt ruhig überspringen.

3. Rasen vertikutieren

Möchten Sie Ihren Rasen im Frühjahr vertikutieren, müssen Sie ein paar Dinge beachten. 

  • Damit dieser Vorgang nicht kontraproduktiv endet, sollte es nicht mehr zu kalt sein, da der Rasen ansonsten nicht die Kraft hat, sich schnell genug zu regenerieren.

  •  Ausserdem muss Ihre Grünfläche ausreichend durchfeuchtet sein, damit das Gras kräftig nachwachsen kann. 

Wir empfehlen Ihnen daher, die ersten warmen Tage im Frühling zum Vertikutieren zu nutzen. Die beste Jahreszeit hierfür ist der April.

Buildigo Tipp

Beim Vertikutieren kann einiges schiefgehen. So kann es passieren, dass man mit dem manuellen oder elektrischen Vertikutierer zu tief in die Grasnarbe schneidet und sie dadurch verletzt. Sind Sie sich unsicher und möchten Ihren Rasen nicht unnötig strapazieren, dann ist es ratsam, einen Gärtner oder eine Gärtnerin hinzuzuziehen.

4. Rasen düngen

Wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihr Rasen dicht und kräftig wächst, dann sollten Sie ihn im Frühjahr und im Herbst mit dem richtigen Dünger unterstützen.

Für eine ausreichende Nährstoffzufuhr verwenden Sie am besten ein organisch-mineralisches Düngemittel. Sie sind in Gärtnereien oder Gartencentern erhältlich. Halten Sie ebenfalls Ausschau nach speziellen Mischungen, die bereits perfekt auf den Frühling oder den Herbst abgestimmt sind. Denn nach einem harten Winter lechzt Ihr Rasen geradezu nach Nährstoffen und freut sich besonders über einen mineralischen Langzeitdünger, der hervorragend von den Wurzeln aufgenommen werden kann.

Buildigo Tipp

Fühlt sich Moos in Ihrem Rasen besonders wohl, dann deutet dies auf eine zu niedrige Nährstoffversorgung hin. Dies bedeutet: Möchten Sie weniger vertikutieren, müssen Sie Ihren Rasen regelmässig düngen.

5. Rasen sanden

Wenn es im Frühjahr häufig regnet und die Staunässe nicht ablaufen kann, sollten Sie Ihren Boden sanden. Dies hat den Vorteil, dass die wasserundurchlässige, oft lehmige Erdschicht aufgelockert wird, dass Wasser nicht staut und die Rasenwurzeln besser durchlüftet werden. Auch kleine Unebenheiten des Rasens werden in diesem Schritt ausgeglichen.

Achten Sie darauf, dass Sie den Sand einheitlich auftragen. Damit Ihnen dies ohne Probleme gelingt, können Sie entweder einen Streuwagen zu Hilfe nehmen oder den Sand mit einem Rechen verteilen. Gewaschener Sand mit einer mittleren Körnung eignet sich hierfür am besten.

rasen sähen

6. Rasen nachsäen 

Hat die kalte Jahreszeit ein paar Löcher oder braune Stellen auf Ihrer Rasenfläche hinterlassen, können Sie die Lücken oder optische Makel nach dem Vertikutieren, Sanden und Düngen mit frischem Saatgut auffüllen. Beim nachsäen ist darauf zu achten, dass die Grassamen erst dann in das Erdreich gebracht werden, wenn konstante Temperaturen von mindestens acht Grad Celsius vorherrschen.

Damit das Saatgut optimal keimen und die zarten Grashalme wachsen können, sollte die Rasenfläche feucht gehalten und nicht betreten werden. Damit niemand aus Versehen auf den Hälmchen herumtrampelt, ist es sinnvoll, die einzelnen Bereiche für jeden sichtbar zu markieren.

Checkliste für die Rasenpflege im Frühjahr

Die folgende Rasenpflege-Checkliste für den Frühling offenbart alle notwendigen Schritte im kurzen Überblick:

rasen pflegen tipps
  1. Zweige, Äste und Steine mit Hilfe eines Rechens entfernen.

  2. Rasen mähen. Achten Sie beim Schnitt darauf, dass Sie das Gras höchstens auf ein Drittel der Halmlänge kürzen.

  3. Ist Ihr Boden übersäuert, sollten Sie ihn nach dem Mähen kalken.

  4. Hat sich über die Monate Rasenfilz und Vertikutiergut gebildet und Ihr Rasen weist hier und da braune Stellen auf, dann geht es jetzt ans Vertikutieren.

  5. Um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen und zusätzlich die Bodenstruktur zu verbessern, ist es sinnvoll, im Anschluss den Boden zu aerifizieren. Dabei werden kleine Löcher in den Boden gestanzt, damit mehr Luft eindringen kann. Dafür gibt es spezielles Werkzeug.

  6. Anschliessend steht die Rasendüngung an.

  7. Besonders lehmiger Boden sorgt bei häufigen Regenschauern für Staunässe. Die Folge: Das Wasser kann nicht ablaufen und der Rasen wird unzureichend belüftet. Um dies zu verhindern und zusätzlich kleine Unebenheiten auszubessern, können Sie den Boden jetzt mit Sand auffüllen.

  8. Nun werden kahle Stellen oder kleine Lücken im Rasen mit frischem Saatgut aufgefüllt. Hat Ihr Rasen im Winter stark gelitten, können Sie ebenfalls die Grasnarbe verdichten und auf der gesamten Fläche nachsäen.

  9. Damit Ihr Rasen nicht verbrennt und die frische Saat mühelos anwachsen kann, müssen Sie den Rasen zum Schluss gut wässern.

Buildigo Tipp

Damit Ihr Rasen das ganze Jahr über mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, sollten Sie ihn zusätzlich im Sommer (Juni) und dann noch einmal im Oktober mit einem speziellen Herbstdünger düngen.

Warum muss man seinen Rasen regelmässig düngen?

Gräser haben einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Damit das Gras schnell und vor allem dicht nachwachsen kann, muss man seinen Rasen in gewissen Abständen düngen. Wird dieser wichtige Schritt in der Rasenpflege übersprungen, nehmen konkurrenzstarke Unkräuter, die auch mit weniger Nährstoffen gedeihen können, überhand.  

Intensive Nutzung und das kontinuierliche Wachstum aufgrund des regelmässigen Rasenschnittes, kosten den Gräsern unheimlich viel Kraft, welche sie mit einer stetigen Nährstoffzufuhr kompensieren müssen. Aus diesem Grund ist die richtige Rasenpflege das A und O für einen schönen Rasen. Und hierzu gehört nicht nur das Düngen!

Wann sollte man seinen Rasen im Frühjahr düngen?

Um die Regeneration des Rasens im Frühjahr bestmöglich zu unterstützen, können Sie ihn bereits das erste Mal nach dem Mähen und Vertikutieren düngen. Damit er in den kommenden Monaten ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird und die neue Saat perfekt gedeihen kann, empfehlen wir Ihnen, den Vorgang nach dem Aerifizieren nochmals zu wiederholen.

Rasenpflege im Frühjahr: Welcher Dünger ist der Richtige für meinen Garten?

Nach den Wintermonaten sieht ein ansonsten saftig grüner Rasen meistens etwas mitgenommen aus. Insbesondere nach einem strengen Winter, wenn die Rasenfläche lange Zeit unter dem Schnee verborgen blieb, brauchen die Gräser im Frühjahr neben Sonne und einer optimalen Bewässerung besonders eins: Nährstoffe!

Wir empfehlen Ihnen, einen speziellen Frühjahrsdünger zu verwenden. Die organisch-mineralischen Langzeitdünger können Sie in jedem Gartencenter kaufen. Sie sind optimal auf die jetzigen Bedürfnisse des Rasens abgestimmt und fördern aufgrund der enthaltenen Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Stickstoff das Wachstum der Wurzeln und sorgen für einen kräftigen Wuchs.

Rasen düngen im Frühjahr: Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen Traumrasen!

Mit der folgenden Anleitung können Sie garantiert nichts falsch machen und sich im Sommer sowie im Herbst an einem wunderschönen Rasen erfreuen:

  1. Bevor der Dünger auf Ihrem Rasen verteilt werden kann, sollten Sie den Boden auflockern. Somit stellen Sie sicher, dass das Regenwasser und die Nährstoffe besser zu den Wurzeln der Pflanzen durchdringen können.

  2. Achten Sie darauf, dass Sie den Dünger regelmässig verteilen. Ein Streuwagen kann Ihnen dabei gute Dienste leisten. Haben Sie sich für ein flüssiges Düngemittel entschieden, dann verteilen Sie dies mit einer Giesskanne.

  3. Hat der Wetterbericht keinen Regen vorhergesagt, muss das Gras zum Abschluss noch ausgiebig gewässert werden. Dies ist besonders wichtig, da die enthaltenen Nährstoffe sonst nicht zu den Graswurzeln vordringen können.

rasen düngen

Rasenpflege: Rasen selber düngen oder lieber einen Profi ranlassen?

Fakt ist: Das richtige Düngen des Rasens will gelernt sein. Einfach irgendein Düngemittel nach Lust und Laune auf der Grünfläche zu verteilen ist für eine schöne Grünfläche nicht genug. Damit Sie mit Ihrem Traumrasen Ihre Nachbarn neidisch machen können, braucht es einiges an Fachwissen. 

Für passionierte Hobbygärtner ist die Rasenpflege kein Problem. Im Gegenteil: Kaum sendet das Frühjahr die ersten Boten, können sie es nicht erwarten, wieder loszulegen und ihren Garten in eine blühende Oase zu verwandeln. 

Leider besitzt nicht jeder Gartenbesitzer einen grünen Daumen oder die nötige Zeit, die anstehenden Arbeiten im Garten erledigen zu können. Aber keine Bange: mit dem richtigen Profi an der Seite können auch Laien von einem wunderschönen Rasen profitieren. Bei Buildigo werden Sie online garantiert die passenden Gartenprofis finden, die Ihren müden Rasen wieder auf Trab zu bringen. 

Fazit

Ein schöner Rasen ist das Aushängeschild für jeden Garten. Mit der richtigen Rasenpflege im Frühjahr setzt man die Basis für das ganze Jahr. Damit die hauseigene Grünfläche dicht und kräftig wächst, bedarf es jedoch etwas an Fachwissen sowie eine gehörige Portion Zuwendung und Regelmässigkeit.

Wann sollte man mit der Rasenpflege im Frühling beginnen?
Welche Massnahmen sollte man für eine optimale Rasenpflege im Frühling als erstes vornehmen?
Muss man jeden Boden kalken?

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