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Dämmstoffe - Alles, was Sie wissen müssen

Dämmstoffe spielen eine immer zentralere Rolle. In der Schweiz, mit ihren klimatischen Bedingungen, ist es besonders wichtig, die richtige Dämmung zu wählen.

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In der heutigen Zeit, wo Energieeffizienz und Wohnkomfort immer wichtiger werden, spielen Dämmstoffe eine zentrale Rolle. In der Schweiz, mit ihren spezifischen klimatischen Bedingungen, ist es besonders wichtig, das richtige Dämmmaterial zu wählen.

Egal, ob Sie ein erfahrener Bauherr oder ein Hausbesitzer sind, der sein Heim verbessern möchte – dieses umfassende Handbuch bietet Ihnen wertvolle Einblicke in die Welt der Dämmungen.

Entdecken Sie, welche Dämmstoffe es gibt, welche wichtigen Eigenschaften Sie kennen sollten und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Was sind Dämmstoffe?

Dämmstoffe sind Materialien, die speziell entwickelt wurden, um den Wärmeaustausch zwischen zwei Bereichen zu verringern. Diese Materialien können aus verschiedenen Substanzen hergestellt werden, darunter Mineralwolle, Schaumstoffe, Zellulose, und viele andere.

Ihre Zusammensetzung und Struktur ermöglichen es ihnen, Wärme zu isolieren, indem sie die Wärmeübertragung durch Leitung, Konvektion und Strahlung minimieren. Sie kommen insbesondere an Dächern, Böden, Fassaden und in Kellern zum Einsatz.

Hauptfunktion von Dämmstoffen

Die Hauptfunktion von Dämmstoffen besteht darin, Gebäude energieeffizienter zu machen. Sie erreichen dies, indem sie:

  1. Wärmeverlust im Winter reduzieren: Indem sie die Wärme im Gebäude halten, tragen Dämmstoffe dazu bei, den Heizbedarf zu senken. Dies führt zu niedrigeren Heizkosten und einer reduzierten Belastung für die Umwelt.

  2. Überhitzung im Sommer verhindern: Dämmstoffe helfen, das Eindringen von Wärme in Gebäude während der heissen Monate zu begrenzen, was zu einem angenehmeren Innenklima und geringerem Bedarf an Klimaanlagen führt.

Darüber hinaus tragen Dämmungen zur Schalldämmung bei und verbessern somit den akustischen Komfort in Wohn- und Arbeitsräumen.

Wichtige Eigenschaften von Dämmstoffen

Es ist wichtig die Schlüsseleigenschaften zu verstehen, die ein gutes Dämmmaterial ausmachen. Diese Eigenschaften, wie der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und weitere relevante Faktoren, sind entscheidend für die Effizienz und Wirksamkeit der Dämmung.

Im Folgenden werden wir diese Eigenschaften detailliert betrachten, um Ihnen zu helfen, die beste Wahl für Ihr Bauvorhaben in der Schweiz zu treffen.

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)

Der Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt, wie viel Wärme durch Bauteile, beispielsweise eine Wand, ein Fenster, eine Dachkonstruktion oder eine Dämmung hindurchgeht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²·K) ausgedrückt. Ein niedriger U-Wert bedeutet, dass weniger Wärme verloren geht und somit eine bessere Isolierleistung vorliegt.

Einfach gesagt: Je niedriger der U-Wert, desto besser die Isolierung.

Der U-Wert kann stark variieren. Generell liegen gute Werte für Wände zwischen 0,15 und 0,30 W/m²·K. Für Neubauten und Sanierungen in der Schweiz wird oft ein U-Wert von 0,15 W/m²·K oder niedriger angestrebt, da dies eine sehr gute Dämmleistung darstellt und den Energieverbrauch signifikant reduzieren kann.

Weitere relevante Eigenschaften von Dämmstoffen

Neben dem U-Wert gibt es weitere wichtige Eigenschaften der Stoffe zum Dämmen, die für ihre Wirksamkeit und Anwendbarkeit entscheidend sind.:

  1. λ-Wert: Wärmeleitfähigkeit Der λ-Wert misst, wie gut ein Material Wärme leitet. Er wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/m·K) ausgedrückt. Ein niedriger λ-Wert bedeutet eine bessere Isolierfähigkeit. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs, desto effektiver verhindert er den Wärmeverlust. Für Dämmstoffe liegt dieser Wert üblicherweise zwischen 0,020 W/m·K und 0,050 W/m·K.

  2. Wärmespeicherkapazität Die Wärmespeicherkapazität gibt an, wie viel Wärmeenergie ein Material bei einer bestimmten Temperaturänderung speichern kann. Sie wird in Joule pro Kilogramm und Kelvin (J/kg·K) gemessen. Materialien mit hoher Wärmespeicherkapazität können Wärmeenergie aufnehmen und später wieder abgeben. Dies trägt zu einem stabilen Raumklima bei. Dieser Wert variiert stark je nach Material. Typische Werte können von 800 J/kg·K (für leichte Dämmstoffe) bis zu 2100 J/kg·K (für schwerere Materialien wie Beton) reichen.

  3. Dampfverhalten Das Dampfverhalten beschreibt, wie ein Dämmstoff auf Feuchtigkeit reagiert, insbesondere seine Fähigkeit, Wasserdampf durchzulassen oder zu speichern. Ein gutes Dampfverhalten ist wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme in Gebäuden zu vermeiden. Dämmstoffe sollten Feuchtigkeit regulieren können, ohne ihre Isoliereigenschaften zu verlieren. Es gibt keinen spezifischen Messwert für das Dampfverhalten, da es von vielen Faktoren abhängt, aber die Auswahl sollte auf die spezifischen Anforderungen des Gebäudes und das Klima abgestimmt werden.

  4. Baustoffklasse Die Baustoffklasse gibt die Brennbarkeit eines Materials an. In Europa wird sie oft nach der Norm EN 13501-1 klassifiziert. Materialien der Klasse A sind nicht brennbar, während Klasse E Materialien eine hohe Brennbarkeit aufweisen. Es ist wichtig, Dämmstoffe mit einer guten Feuerwiderstandsklasse zu wählen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dämmstoffe können von Klasse A1 (nicht brennbar) bis zu Klasse E (hoch entflammbar) reichen, abhängig vom Material und der Verarbeitung.

Diese Eigenschaften spielen eine wesentliche Rolle bei der Wahl des richtigen Dämmstoffs, um die gewünschte Energieeffizienz, Sicherheit und das Raumklima zu erreichen. Insbesondere in der Schweiz, wo sowohl die Wärmeisolierung im Winter als auch der Brandschutz wichtige Überlegungen sind, sollten diese Faktoren sorgfältig berücksichtigt werden.

Arten von Dämmstoffen

Die Welt der Dämmstoffe ist vielfältig und umfasst eine breite Palette von Materialien, die jeweils ihre spezifischen Eigenschaften und Vorteile haben. Wir werden nun einen genaueren Blick auf die drei Haupttypen von Dämmstoffen werfen: organische, mineralische und synthetische Dämmstoffe.

Arten von Dämmstoffen
Organische Dämmstoffe

Organische Dämmstoffe werden aus natürlichen oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Beispiele hierfür sind Zellulose, Holzfaser, Kork oder Schafwolle. Diese Materialien sind oft umweltfreundlicher und nachhaltiger, da sie aus erneuerbaren Quellen stammen und in der Regel biologisch abbaubar sind. Sie bieten eine gute Wärmeisolierung und sind gleichzeitig dampfdurchlässig, was zu einem angenehmen Raumklima beiträgt. Allerdings können sie anfälliger für Feuchtigkeit und Schädlingsbefall sein.

Mineralische Dämmstoffe

Mineralische Dämmstoffe, wie Steinwolle oder Glaswolle, sind anorganische Dämmmaterialien, die aus natürlichen Mineralien hergestellt werden. Sie sind nicht brennbar und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlinge. Mineralische Dämmstoffe bieten eine hohe Wärme- und Schalldämmung und sind langlebig. Sie sind eine beliebte Wahl für Anwendungen, bei denen Brandschutz und Feuchtigkeitsbeständigkeit wichtig sind.

Synthetische Dämmstoffe

Synthetische Dämmstoffe, wie Polystyrol, Polyurethan oder Phenolschaum, werden chemisch hergestellt. Diese Dämmstoffe sind in der Regel leicht, einfach zu verarbeiten und bieten eine sehr hohe Wärmedämmung. Sie sind oft wasserabweisend und schimmelresistent, aber ihre Umweltverträglichkeit und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit werden manchmal kritisch betrachtet. Synthetische Dämmstoffe sind besonders effektiv in Bereichen, wo eine hohe Isolierung bei begrenztem Platz erforderlich ist.

Dämmstoffe Tabelle 1

Diese Tabelle bietet einen Überblick über die wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Dämmstofftypen, wobei zu beachten ist, dass innerhalb jeder Kategorie Variationen existieren können.

Einsatzbereiche von Dämmstoffen und bevorzugte Materialien

Dämmstoffe kommen in verschiedenen Bereichen eines Gebäudes zum Einsatz, um Energieeffizienz und Komfort zu verbessern. Jeder Bereich stellt unterschiedliche Anforderungen an das Dämmmaterial. Hier sind die Hauptbereiche und die am häufigsten verwendeten Stoffe zum Dämmen:

  • Dachdämmung: Eine Dachdämmung ist entscheidend, da über das Dach viel Wärme verloren gehen kann. Mineralwolle bietet hohe Wärmedämmung und ist feuerbeständig. Polyurethan-Hartschaum ist leicht und bietet ausgezeichnete Isolierung bei geringer Dicke.

  • Fassadendämmung (Aussen): Die äussere Fassadendämmung schützt das Gebäude vor Wärmeverlusten und Witterungseinflüssen. Polystyrol ist kostengünstig und effektiv. Mineralwolle ist feuerresistent und schalldämmend. Holzfaser bietet gute Ökobilanz und Atmungsaktivität.

  • Fassadendämmung (Innen): Die Innendämmung wird angewendet, wenn Aussendämmung nicht möglich ist oder eine zusätzliche Dämmung gewünscht wird. Kalziumsilikat reguliert Feuchtigkeit gut. Mineralwolle und EPS sind effektiv und leicht zu installieren.

  • Kellerdämmung: Die Kellerdämmung verhindert Wärmeverluste und Feuchtigkeitsprobleme. Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) ist feuchtigkeitsbeständig und belastbar. Polyurethan- Hartschaum bietet hohe Dämmwerte bei geringer Dicke.

Diese spezifischen Anwendungen zeigen, dass die Wahl des Dämmstoffs stark von den Anforderungen des jeweiligen Bereichs abhängt. Neben den thermischen Eigenschaften spielen auch Faktoren wie Feuchtigkeitsbeständigkeit, Brandschutz und ökologische Aspekte eine wichtige Rolle bei der Auswahl des geeigneten Dämmmaterials.

Die optimale Dicke von Dämmstoffen

Die Wahl der richtigen Dicke von Dämmstoffen ist ein kritischer Faktor, um die Energieeffizienz eines Gebäudes zu maximieren. Dies gilt besonders in der Schweiz, wo strenge Normen und Gesetze die Standards für den Wärmeschutz von Gebäuden regeln.

  • Regelwerke: Die Energieverordnung (EnV) ist das Hauptdokument, das die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden regelt. Spezifische Anforderungen an die Dämmstoffdicke können je nach Kanton und Gebäudetyp variieren. Die SIA-Norm 380/1 definiert den Energiebedarf von Gebäuden und spielt eine entscheidende Rolle bei der Festlegung der Dämmstandards.

  • Konkrete Zahlen: Für Aussenwände wird beispielsweise oft eine Dämmstoffdicke von mindestens 160 bis 200 mm empfohlen, um U-Werte von etwa 0,15 W/m²·K zu erreichen. Bei Dächern kann die empfohlene Dicke noch grösser sein, um den Wärmeverlust zu minimieren.

  • Individuelle Betrachtung: Es ist wichtig zu verstehen, dass die optimale Dicke von Dämmstoffen immer eine individuelle Betrachtung erfordert. Faktoren wie die Art des Gebäudes, seine Lage, die vorhandene Bausubstanz und die spezifischen klimatischen Bedingungen in der jeweiligen Region der Schweiz spielen eine Rolle. Eine Standardlösung gibt es nicht, jede Situation erfordert eine massgeschneiderte Herangehensweise.

Sind Sie auf der Suche nach professioneller Unterstützung, um die optimale Dämmstoffdicke für Ihr Projekt in der Schweiz zu bestimmen? Wenden Sie sich an Buildigo! Buildigo bietet Expertise und massgeschneiderte Lösungen, die auf die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts zugeschnitten sind. Mit ihrem Verständnis der Schweizer Normen und einer Fülle von Erfahrungen im Bereich der Gebäudedämmung helfen Ihnen die Experten von Buildigo dabei, die beste Entscheidung für Ihr Zuhause zu treffen.

Kosten und Förderungen für Dämmstoffe

Die Kosten für Dämmungsmassnahmen variieren stark, abhängig von der Art des Dämmstoffs, der Grösse des Projekts und weiteren Einflussfaktoren. Hier ein Überblick über die Kosten und Fördermöglichkeiten in der Schweiz:

Kosten für verschiedene Dämmstoffe

  1. Organische Dämmstoffe: CHF 20 - CHF 50 pro Quadratmeter

  2. Mineralische Dämmstoffe: CHF 15 - CHF 40 pro Quadratmeter.

  3. Synthetische Dämmstoffe: CHF 30 - CHF 60 pro Quadratmeter.

Die Gesamtkosten für eine Dämmung werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Grösse und Zugänglichkeit des zu dämmenden Bereichs: Die Kosten können variieren, abhängig von der Fläche. Für schwer zugängliche Bereiche können zusätzliche CHF 5 - CHF 15 pro Quadratmeter anfallen.

  • Anbringung: Abhängig von der Region und der Fachfirma können Arbeitskosten für die Anbringung zwischen CHF 40 und CHF 100 pro Stunde liegen.

  • Qualität des Dämmmaterials: Hochwertige Dämmmaterialien sind in der Regel teurer und können einen Aufpreis zwischen CHF 5 - CHF 20 pro Quadratmeter kosten.

  • Notwendigkeit zusätzlicher Arbeiten: Das Entfernen alter Dämmung oder die Vorbereitung der Oberflächen erhöhen den Preis. Auch Nacharbeiten können zusätzlich CHF 10 - CHF 30 pro Quadratmeter kosten. Dazu gehören Tätigkeiten wie Verputzen, Streichen oder die Wiederherstellung der Fassade.

  • Sanierungskontext: Im Rahmen von Gesamtsanierungen können Dämmungsarbeiten Teil eines grösseren Projekts sein, wobei die Gesamtkosten stark variieren können. Eine vollständige Sanierung kann je nach Umfang und Komplexität zwischen CHF 200 - CHF 500 pro Quadratmeter kosten.

Diese Kosten können auf den ersten Blick hoch erscheinen. Doch in der Schweiz gibt es verschiedene Förderprogramme, die dazu beitragen, die Investitionen in Dämmmassnahmen zu senken. Diese Programme sind oft kantonal organisiert und können von Region zu Region variieren.

Das Programm "Gebäudeprogramm" bietet finanzielle Unterstützung für energetische Sanierungen, einschliesslich Dämmmassnahmen. Die Förderung kann einen erheblichen Teil der Kosten decken und ist abhängig von der erzielten Energieeffizienz des Gebäudes.

Dämmungsmassnahmen stellen eine bedeutende Investition dar. Sie können aber durch die Auswahl der richtigen Materialien und die Inanspruchnahme von Förderprogrammen optimiert werden. Es ist ratsam, sich vor Projektbeginn umfassend über die lokalen Fördermöglichkeiten zu informieren, um die Gesamtkosten effektiv zu reduzieren.

Mit der richtigen Planung und Unterstützung können Dämmprojekte in der Schweiz nicht nur effizient, sondern auch kosteneffektiv umgesetzt werden.

Dämmstoffe im Vergleich

Um eine fundierte Entscheidung bei der Auswahl von Dämmstoffen zu treffen, ist es hilfreich, die verschiedenen Optionen direkt miteinander zu vergleichen.

Im Folgenden finden Sie eine Vergleichstabelle, die einige der gängigsten Dämmstoffe, ihre Eigenschaften und Durchschnittskosten umfasst. Diese Übersicht soll Ihnen dabei helfen, die Vor- und Nachteile jedes Dämmstoffs besser zu verstehen.

Dämmstoffe Tabelle 2

Dieser Vergleich bietet eine Basis für die verschiedenen Dämmstoffe und ihre jeweiligen Eigenschaften. Beachten Sie, dass die optimale Wahl des Dämmstoffs von den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts, den lokalen klimatischen Bedingungen und persönlichen Präferenzen abhängt. Eine umfassende Beratung durch Fachleute kann zusätzlich dazu beitragen, die beste Entscheidung für Ihre individuelle Situation zu treffen.

Auswahl des richtigen Dämmstoffs für Ihr Zuhause

Die Entscheidung für den richtigen Dämmstoff ist essentiell, um Energieeffizienz, Komfort und Nachhaltigkeit Ihres Zuhauses zu maximieren. Hier sind einige Schlüsselfaktoren, die Sie bei der Auswahl des idealen Dämmstoffs für Ihr Eigenheim in der Schweiz berücksichtigen sollten:

1. Berücksichtigen Sie Ihr Gebäude

  • Bauart und Alter: Ältere Gebäude können andere Anforderungen haben als Neubauten.

  • Bestehende Strukturen: Beachten Sie die Kompatibilität des Dämmstoffs mit vorhandenen Materialien.

2. Klimatische Bedingungen

  • Lokales Klima: Wählen Sie Dämmstoffe, die sowohl im Winter warmhalten als auch im Sommer kühlen.

  • Feuchtigkeitsregulierung: In Gebieten mit hoher Feuchtigkeit sind Dämmstoffe, die Feuchtigkeit regulieren, wichtig.

3. Umwelt- und Gesundheitsaspekte

  • Ökologischer Fussabdruck: Erwägen Sie umweltfreundliche Optionen wie Zellulose oder Holzfaser.

  • Innenraumluftqualität: Vermeiden Sie Materialien, die gesundheitsschädliche Emissionen freisetzen könnten.

4. Energieeffizienz und Isolierfähigkeit

  • U-Wert und λ-Wert: Suchen Sie nach Dämmstoffen mit niedrigen Werten für maximale Isolierfähigkeit.

  • Dauerhaftigkeit: Ein langlebiger Dämmstoff kann langfristig Kosten sparen.

5. Kosten und Budget

  • Anschaffungs- und Installationskosten: Berücksichtigen Sie sowohl die Materialkosten als auch die Kosten für die Installation.

  • Langfristige Einsparungen: Höherpreisige Optionen können langfristig mehr Energie sparen.

6. Professionelle Beratung

  • Expertenmeinung: Ziehen Sie Fachleute hinzu, um eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu finden.

Die Auswahl des passenden Dämmstoffs ist eine individuelle Entscheidung, die von mehreren Faktoren abhängt. Es geht nicht nur um die sofortige Wirkung der Dämmung, sondern auch um langfristige Vorteile wie Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und Wohnkomfort.

Eine sorgfältige Abwägung all dieser Aspekte wird Ihnen helfen, die beste Wahl für Ihr Zuhause zu treffen.

Weitere Aspekte zu Dämmstoffen

Neben den Hauptfunktionen von Dämmstoffen wie Wärmeisolierung und Energieeffizienz gibt es weitere wichtige Aspekte, die bei der Auswahl und Anwendung von Dämmmaterialien zu beachten sind. Diese umfassen Umwelt- und Gesundheitsaspekte, Feuchtigkeitsregulierung, Hitzeschutz, Brandschutz und die Belastbarkeit der Materialien. Jeder dieser Punkte spielt eine wesentliche Rolle für die Sicherheit, Langlebigkeit und Effektivität der Dämmung.

Umwelt- und Gesundheitsaspekte von Dämmstoffen

Einige Dämmstoffe sind umweltfreundlicher als andere, beispielsweise solche aus nachwachsenden Rohstoffen. Achten Sie auf Materialien, die keine oder nur geringe Mengen an gesundheitsschädlichen Emissionen wie VOCs (flüchtige organische Verbindungen) freisetzen.

Feuchtigkeitsregulierung

Eine effektive Feuchtigkeitsregulierung ist entscheidend, um Schimmelbildung und Bauschäden zu verhindern. Dampfsperren und Dampfbremsen werden eingesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu kontrollieren. Dampfsperren sind in der Regel weniger dampfdurchlässig als Dampfbremsen. Die richtige Kombination aus Dämmmaterial und Dampfbremse/Sperre ist wichtig, um ein optimales Raumklima zu gewährleisten und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.

Weitere Aspekte
  • Hitzeschutz: Gute Dämmstoffe schützen nicht nur vor Kälte, sondern helfen auch, Überhitzung im Sommer zu verhindern.

  • Brandschutz: Bestimmte Dämmmaterialien, wie mineralische Dämmstoffe, bieten eine höhere Feuerresistenz und tragen zur Sicherheit des Gebäudes bei.

  • Belastbarkeit: Die mechanische Belastbarkeit ist besonders bei Dämmstoffen für Böden oder Dächer von Bedeutung. Materialien müssen Druck standhalten können, ohne ihre isolierenden Eigenschaften zu verlieren.

Diese zusätzlichen Aspekte verdeutlichen, dass die Wahl des richtigen Dämmstoffs eine umfassende Betrachtung erfordert. Umweltaspekte, Gesundheit, Feuchtigkeitsregulierung sowie Sicherheits- und Belastungsanforderungen spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die reine Isolierfähigkeit.

Fazit

Die Auswahl und Installation des richtigen Dämmstoffs ist eine komplexe Entscheidung, die weitreichende Auswirkungen auf die Energieeffizienz, den Wohnkomfort sowie die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit Ihres Zuhauses hat. Es geht nicht nur um die Reduzierung von Heizkosten, sondern auch um die Schaffung eines nachhaltigen, sicheren und angenehmen Wohnraums.

Die Berücksichtigung von Aspekten wie Feuchtigkeitsregulierung, Hitzeschutz, Brandschutz und Belastbarkeit ist ebenso wichtig wie die eigentliche Wärmeisolierung.

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