Energie Spartipps

Einfache Energie-Spartipps für Zuhause

Es geht auch anders: so sparen Sie im Alltag ganz einfach Strom und schonen dabei Ihr Portemonnaie - und das Klima

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6 min Lesezeit

Damit wir gemeinsam bis 2050 "Netto Null" erreichen können, müssen wir alle am gleichen Strang ziehen. Mit den folgenden Tipps sparen Sie ganz einfach Strom im Alltag und tragen so dazu bei, den Energieverbrauch der Schweiz zu reduzieren - und zwar ohne grosse Renovationsarbeiten!

Ihr Haus energetisch zu renovieren ist eine langfristige Investition und ein komplexer Prozess. Mit diesen Tipps können Sie aber schon heute anfangen, Strom zu sparen - egal ob Sie Hausbesitzer sind, oder zur Miete wohnen.

3 Spartipps im Bad

Die Aufbereitung von Warmwasser ist sehr energieintensiv, darum kann man hier besonders viel sparen. Rund ein Viertel des Wasserverbrauchs in der Schweiz entfällt auf das Duschen und Baden, wobei Sie mit einem eingebauten Durchflussregler bis zu 50% einsparen können.

  • Durchflussregler/Sparaufsätze für die Duschbrause: diese simplen Gadgets sind einfach zu installieren und helfen Ihnen sofort, den Wasserverbrauch zu reduzieren, ohne dabei Wasserdruck einzubüssen.

  • Bewusst Wasser sparen: nutzen Sie die Spartaste bei der Spülung und lassen Sie tropfenden Wasserhähne oder Leitungen rasch reparieren. Beim Einseifen unter der Dusche und beim Zähneputzen sollte der Hahn ebenfalls zugedreht werden.

  • Braucht es wirklich warmes Wasser? Wird der Warmwasserhahn nur ganz kurz geöffnet, gelangt das aufgeheizte Wasser nicht bis zum Hahn und kühlt in der Leitung wieder ab. Zum Zähneputzen oder kurzem Händewaschen stellen Sie also besser auf kaltes Wasser um.

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So sparen Sie Strom in der Küche

Auch bei den Küchengeräten gibt es viele einfache Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu reduzieren. Hier ein paar einfache Tipps:

  • Ofen wenn möglich nicht vorheizen

  • Pfannen während dem Erhitzen immer mit einem Deckel verschliessen

  • Wasserkocher nutzen, statt in der Pfanne Wasser für Heissgetränke aufzukochen

  • Geschirrspüler im Sparprogramm und gut gefüllt laufen lassen, Regeneriersalz stets auffüllen und das Gerät regelmässig reinigen, damit es effizient läuft

  • Gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank abtauen lassen, so muss dieser weniger kühlen

Die regelmässige Wartung und Pflege Ihrer Haushaltsgeräte trägt dazu bei, dass sie länger und besser funktionieren. Sollte doch einmal etwas kaputtgehen, können diese auch repariert oder ersetzt werden.

Spartipps bei der Wäsche

Auch in der Waschküche gibt es viele Wege, Ihren Energieverbrauch zu senken und die Nebenkosten zu reduzieren.

  • Kochwäsche ist out: Moderne Waschmaschinen sorgen auch bei tiefen Temperaturen für saubere Kleider, eine Wäsche bei 30 Grad ist also für Alltagskleidung ausreichend. Hier muss jedoch beachtet werden, dass eine gelegentliche Wäsche mit Temperaturen von über 60 Grad zur Bekämpfung von Keimen beiträgt und Ihre Maschine regelmässig gereinigt werden sollte.

  • Das richtige Programm wählen: verzichten Sie auf Vorwaschen und Wählen Sie das Sparprogramm.

  • Füllen und Schleudern: Die Waschtrommel soll gut gefüllt, aber nicht vollgestopft sein. Wenn noch eine Handbreit Platz ist, kann sich das Waschmittel gut verteilen und die Wäsche kann sich aneinander reiben. Eine höhere Schleuderzahl sorgt zudem für trockenere Wäsche am Ende des Waschgangs und eine kürzere Trocknungszeit. Mindestens 1'200 Umdrehungen pro Minute sind eine gute Wahl.

Und auch hier gilt: Waschmaschine und Tumbler sollten regelmässig gereinigt werden. Das Flusensieb der Waschmaschine und der Filter des Tumblers sind besonders anfällig für Staub und Schmutz.

Wenn Sie professionelle Hilfe bei der Wartung oder Reparatur Ihrer Waschmaschine oder Tumblers benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite und vermitteln einen kompetenten Profi.

Stromsparende Beleuchtung

Gerade im Herbst und Winter wollen wir es Zuhause warm und gemütlich haben, dazu gehört natürlich auch die richtige Beleuchtung. Hier gibt es ebenfalls viele Wege, Strom zu sparen, ohne dabei im Dunkeln zu sitzen.

  • LED lohnt sich: Wenn Sie ihre Glühbirnen durch LEDs ersetzen, verbrauchen Sie nicht nur bis zu 80% weniger Strom, sondern müssen sie auch viel seltener austauschen: LEDs haben eine Lebensdauer von 50'000 Stunden oder mehr, während eine normale Glühbirne in der Regel nur 1'000 Stunden schafft.

  • Bewegungsmelder: im Flur, im Treppenhaus oder auf der Terrasse muss nicht ständig das Licht brennen. Ein Bewegungsmelder anstelle des Lichtschalters ist eine gute Alternative und spart Strom.

PS: Wenn Sie ihre alte Halogenstablampe R7s entsorgen und mit LED-Leuchten ersetzen, erhalten Sie hier 25% (max. 100 CHF) des Kaufpreises zurück.

Das Wichtigste zum Schluss: Smart Heizen und Strom sparen

Der Herbst ist der beste Zeitpunkt, Ihre Heizung für den Winter vorzubereiten und richtig einzustellen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie auch einen Profi zu Rate ziehen, der Ihre Heizung korrekt entlüftet und richtig einstellt.

Gut 60% des Stroms im Haushalt werden beim Heizen verbraucht. Vielleicht überlegen Sie darum bereits, ihre Heizung auszutauschen und auf erneuerbare Alternativen umzustellen.

Mit diesen einfachen Tipps können Sie aber schon heute effizienter Heizen und kostengünstig für ein angenehmes Raumklima sorgen.

  • Heizung entlüften und Druck prüfen: es ist wichtig, dass Ihre Heizung genug Wasser und nicht zu viel Luft enthält, damit sie optimal heizen kann. Sie sollten also regelmässig den Wasserdruck der Heizung prüfen und regelmässig entlüften (lassen).

  • Temperatur korrekt einstellen: ein Thermostat hält die Temperatur im Raum automatisch aufrecht und hilft Ihnen, bis zu 20% Strom zu sparen. Nicht jedes Zimmer muss gleich warm sein: Während im Badezimmer 20 bis 23 Grad nötig sind, reicht in wenig benutzen Zimmern auch 19 Grad aus, vor allem nachts. Ein Grad weniger warm heizen spart bis zu 6% Energie!

  • Radiatoren: regelmässig abstauben und nicht als Ablagefläche benutzen, so heizen Ihre Radiatoren mit voller Kraft

  • Lüften: es ist effizienter, 3-mal am Tag kurz die Wohnung durchzulüften, als den ganzen Tag ein Fenster gekippt zu halten. Auch Nachts gilt: vor dem Einschlafen kurz das Schlafzimmer durchlüften ist besser, als die ganze Nacht das Fenster gekippt zu haben.

So geht's weiter

Mit diesen Tipps sind Sie bestens für den kommenden Winter vorbereitet und können mit kleinen Anpassungen in Ihrem Alltag einen Beitrag für eine ökologische Zukunft leisten.

Wenn Sie eine grössere Änderung vornehmen möchten und Ihr Haus energietechnisch auf den neusten Stand bringen wollen, sind Sie hier genau richtig:

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